Es gab mal eine Zeit im Netz, da gab es noch gar kein YouTube. Ja, wirklich! Ich kann mir das auch kaum noch vorstellen, aber das ist wirklich wahr! Und zu der Zeit, das muss so um 99 rum gewesen sein, da gab es eine Seite im Netz, die Kurzfilme gestreamt haben. Was zu der Zeit selten genug war. Die Seite hiess atomfilms.com. Und die hatten auch einige selbstproduzierte Serien. Zum Beispiel die “Bikini Bandits”, eine Gruppe hübscher Frauen die in Bikinis mit großen Gewehren 711s ausrauben, etc. Das war cool. So cool, das ich mir direkt die DVD davon bestellt habe, damit ich das mal in groß und guter Auflösung und ohne Streamgestotter auf meinem Fernseher gucken konnte. Und dann konnte man da, gerade im Angebot, noch so zwei DVDs mit Kurzfilmen mitbestellen. Hab ich gemacht. Und jetzt kommen wir endlich zum Punkt: Auf einer der DVDs war ein Kurzfilm, der für mich immernoch der genialste und lustigste Kurzfilm ist, den ich jemals gesehen habe (und ich hab ne Menge gesehen). Die Idee ist so simpel wie grandios. Ein Gefühl, ein innerer Monolog, den (wage ich mal zu behaupten) jeder von uns kennt. Nur eskaliert das bei uns nicht so…:) Ich will nicht zuviel spoilern, sondern wünsche viel Spass mit Jonah Kaplans “Stalker Guilt Syndrome”
Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: In Kürze wird Beck’s Gold im Rahmen der Urban Experiences erstmals ein echtes Designer-T-Shirt auf den Markt bringen. In Kooperation mit dem angesagten Berliner Streetwear-Store Firmament und dem britischen Designer Dave Little arbeiten wir seit geraumer Zeit am Design, nun ist es fertig und die T-Shirts werden bereits gedruckt.
Dave Little, der auch für die Gestaltung der “Boy’s Own”-Designs verantwortlich ist, hat sich extra nach Brooklyn/NYC zurückgezogen, um sich vom urbanen Flair der Umgebung inspirieren zu lassen und erste Entwürfe zu machen. Zurück in England, machte sich der Künstler dann direkt an den Feinschliff, arbeitete mit Computern, Kartonagen, Leuchtkästen und Skalpellen, um das Design des ersten Beck’s Gold Urban Experiences-Shirts den besonderen Dave-Little-Touch zu verleihen.
Das Beck’s Gold x Firmament x Dave Little T-Shirt ist ein exklusives Designer-Item und erscheint lediglich in einer limitierten Auflage von weltweit 500 Stück. Wann das Shirt erscheinen wird und wo Ihr es bekommen könnt, erfahrt Ihr in Kürze hier. Zunächst gewähren wir Euch einmal einen ersten Blick auf das Design, das zu diesem Zeitpunkt natürlich noch verpixelt ist.
Eines steht jedoch fest: Es wird bereits jetzt von Streetwear-Freaks, Fashion Victims und Designliebhabern sehnsüchtig erwartet und dürfte daher nach wenigen Tagen vergriffen sein. In Kürze zeigen wir euch dann den finalen Look und lassen euch wissen, was Dave Little zu diesem Projekt zu sagen hat. Watch out!
ShareDa ist er wieder, der freitägliche Meme-Überblick.
Und bevor es musikalisch wird, kommen wir zu meinem neuen, absoluten Megalieblingsblog, zu dem es im Prinzip keine Infos gibt, das aber so herrlich daneben ist, das man es unbedingt gesehen haben muss (Und mich übrigens mal wieder bestätig in dem Wissen: Im Internet gibt es wirklich, wirklich ALLES). Ich frage mal so rum: Was seht ihr auf diesem Bild?

Richtig: Tom Selleck, einen Wasserfall und ein Sandwich. Und genauso heißt auch das Blog, von dem dieses Bild stammt, nämlich “Selleck Waterfall Sandwich“. Das ist voller Bilder die einfach nur diese drei Dinge miteinander kombinieren. Da hat sich schon eine Menge angesammelt und ich sitze immer davor und denke: Wie genial! Auch wenn ich keine Ahnung habe wer wie und vor allem warum darauf gekommen ist. Aber ich mag das. Ich liebe solche kleinen Absurditäten und hoffe, das da nch lange neuer Input kommt. Unbedingt gucken gehen, ein paar der Bilder sind sogar “animiert”! ;)
Nun wird es, wie eingangs versprochen, ein bisschen musikalisch: Denn es gibt mittlerweile einen Trend im Netz, eine Art Musiker-Meme, den finde ich schon auffällig. Und zwar das häppchenweise veröffentlichen von Platten. Also Song für Song, bis das Album komplett ist. Zu sehen zum Beispiel bei den Punk-Art-Rockern von “Ash” aus England:
Die haben ein Konzeptalbum gemacht namens “The A-Z Series” und jeder neue Song wird einem Buchstaben im Alphabet zugeordnet, bis die 26 Songs dann eben komplett sind. Das kann man abonnieren, als Download-Paket, so das man keine der Singles verpasst. Da scheinen auch 20 Dollar ein fairer Preis zu sein. Zu (fast?) jedem Song gibt es auch ein Video. 26 Singles, nicht schlecht. Vor allem da “Ash” schon immer die besseren “Muse” waren…Das coolste daran ist: Die verkaufen das auf ihrer Seite selber, das Geld kommt also bei denen direkt an. Und finanziert dann eben so abenteuerliche Vorhaben wie die “A-Z-Tour“:
The unique subscription service run from the band’s website and own label ‘Atomic Heart Records’ is kicked off with ballad True Love 1980 and is promptly followed by another Ash innovation, the A to Z Tour. The band embark on an alphabetical tour of the UK, a brave – if not foolish – trip around the British Isles from Aldershot to Zennor, bringing the Rock back to some of the nation’s lesser known music venues.
Eine Tour durch Städte von A bis Z? Wie cool ist das denn bitte schön? Und wer noch ncht ganz überzeugt ist: Hier meine bisherige Lieblingssingle, derjenigen die schon veröffentlicht wurden: Der Buchstabe “B” mit dem Song “Joy kicks Darkness”.
Und wir bleiben musikalisch, kommen zum gleichen Modell, aber dann doch ganz anders gemacht. Ausserdem handelt es sich um meine absolute Lieblingsband: “I´m from Barcelona“.
Die schwedische Band muss man einfach lieben. Die besteht ja aus dem Sänger und Mastermind Emanuel Lundgren und seinen Freunden. Das wechselt auf Tour dann schonmal Mengenmässig, aber im Prinzip besteht die Gruppe aus 27 Leuten (!!!). Und die haben jetzt ihr drittes Album veröffentlicht. Naja. Noch nicht ganz veröffentlicht. Denn die verfahren nach einem ähnlichen Prinzip wie o.g. Ash.
Normalerweise war es bei “Barcelona” immer so, das Lundgren fast alle Songs selber schrieb und dann mit der Band zusammen vertont hat. Nun hat er aber alles anders gemacht: Jedes Mitglied der Band hat einen Song geschrieben und aufgenommen. Deswegen heisst die neue Platte auch “27 Songs from Barcelona”. Die kann man als wunderschön gestaltetes 3-Fach Vinyl bestellen, oder, und jetzt kommts: Jeden Tag einen neuen der 27 Songs auf der Bandwebseite umsonst runterladen, bis man das Album zusammen hat. Die verschenken ihre neue Platte! Es gab ja schon immer viele Gründe, diese Band wirklich liebzuhaben, vor allem wegen ihrer schönen Popsongs, aber jetzt gibt es noch einen fantastischen Grund mehr. Ein spannendes Experiment, das in seinem Resultat natürlich sehr unterschiedlich ausgefallen ist, aber dessen Songs doch alle trotzdem dieses eine, einzigartige “I´m from Barcelona”-Gefühl tragen. 10 Songs sind schon zusammen. Schnell auf die Seite gehen und die Kollektion starten, es lohnt sich für Menschen mit Herz. Als Appetithappen hier ein kleiner Teaser zu der Platte:
Übrigens sagt die Band selbst, sie seien von den Kiss-Soloalben aus den siebzigern inspiriert gewesen, diese Platte zu machen, als jedes Mitglied der Rocker eine Soloplatte machte, die aber alle unter “Kiss” gleichzeitig veröffentlicht wurden. Bei dem Vorbild kann ja eigentlich fast gar nichts mehr schief gehen.
Schönes Wochenende!
ShareIch bin ja ein leidenschaftlicher T-Shirt-Träger. Nun hat nicht jedes Shirt von mir diese einzigartige Supergeschichte am Start, aber ich liebe originelle Prints. Und bin immer auf der Suche, halte immer meine Augen auf, wo ich vielleicht ein cooles T-Shirt entdecken kann (mein “Geheimtip” dazu, falls ihr in Amerika seid und sucht: Heilsarmee! Die haben so eigene Läden “Salvation Army Thraft Store”, da kriegt man die allerbesten Hammershirts für 2 Dollar ungefähr…). Nun habe ich via “The Junction” dieses wundervolle Projekt entdeckt und bin so dermassen geflasht, weil die Idee simpler nicht sein könnte, das Resultat aber eine wahre Style-Explosion ist, die ich jederzeit und überall tragen könnte:
Out of Print celebrates the world’s great stories through fashion. Our shirts feature iconic and often out of print book covers. Some are classics, some are just curious enough to make great t-shirts, but all are striking works of art.
So einfach wie fantastisch: Alte Buchcover auf T-Shirts. Nun besteht bei manchem vielleicht die Sorge, das ein Shirt mit dem Titel eines Reclam-Büchleins vielleicht nicht so prickelnd sei (andererseits: Das gibts ja noch gar nicht…wie geil wäre bitte ein gelbes Reclam-Heft-Shirt?), aber es geht ja hier auch um etwas anderes. Um grossartige, zum Teil vergessene Coverdesigns. Und wer mehr als das Telefonbuch zu Hause rumstehen hat, weiß wie cool und originell Buchcover sein können..You´re not convinced yet? Then have a look:

Ein Sherlock Holmes Shirt! Waaah! Wie großartig!

Moby Dick: Als Buch ein Klassiker, als Shirt für mich jetzt auch.

Und DAS Design schlägt ja wohl alle. Ich muss dieses Shirt haben, so viel steht fest.
Und das war nur ein Teil der aktuellen Kollektion. Das schöne an den Out-of-print-Shirts ist natürlich auch das ganze drumherum, denn gutes Design kann nur aus einer guten Umgebung kommen. So sind die beiden Gründer der Firma alte Schulfreunde (wie man auf ihrem Blog auch sehen kann) und von jedem verkauften Shirt wird ein Teil für Leseprojekte in Afrika gespendet. Man kann denen also nur wünschen, das es ein riesen Erfolg wird. Verdient haben sie es auf allen Ebenen. Also los: Bestellen und der Chefstyler sein!
ShareSeit der Applekeynote vor einer Woche, auf der das iPad der wartenden Weltöffentlichkeit präsentiert wurde, geht es in Blogs hin und her. Applefans freuen sich einen Ast und notorische Applegegner sprechen schon jetzt vom grössten Flop der amerikansichen Designcomputerhersteller. Und dabei werden wieder alte Grabenkämpfe aufgerissen und neu geführt, als wenn wir das nicht schon mindestens 1000mal durchgekaut hätten:
Akt 1 – Der Hype:
Die Nerds sind gespannt. Und teilen sich wie immer in drei Gruppen, nämlich die Microsoft-Nutzer, die Mac-Jünger und die Linux-Fraktion.
Microsofties beklagen schon jetzt fehlende Kompabilität und lachen die Macuser mit so einem pubertär-quietschendem Jungenslachen aus, während sie mit dem Finger auf sie zeigen, bis ihnen einfällt das sie dringend zurück an ihren Rechner müssen um ihre WoW-Figur aufzuleveln. Sie wissen auf jeden Fall jetzt schon, was das Gerät alles nicht kann.
Die Mac-Jünger erwarten nichts weniger als die eierlegende Wollmilchsau. Dabei ist natürlich auch die Erwartungshaltung im Laufe der Zeit entsprechend gestiegen. Man möchte jetzt keine einzige Innovation mehr verpassen und sei es nur ein iTunes-Update. Blind wird auf Apples Fähigkeit gesetzt, alles richtig zu machen. Alibimässig unterstreicht man aber, das man sich auch mal kritisch über Apple äussere und das die Politik des App-Stores eigentlich gar nicht geht. Um sich kurz darauf eine neue App runterzuladen. Sie wissen auf jeden Fall jetzt schon, was das Gerät alles kann.
Die Linux-Fraktion ist enttäuscht. Enttäuscht von allen anderen Systemen um sie herum. Enttäuscht das noch niemand wahrgenommen hat, was sie längst wissen: Das nämlich ihr System allen anderen um Längen vorraus ist. Sie wissen gar nicht was da kommen soll, sind aber jetzt schon enttäuscht, das es nicht auf Linux läuft.
Im Netz stolpert man immerwieder über Plattencoversammlungen. Sowohl positiv als auch negativer Natur. Von Kollektionen der schönsten Cover, bis hin zu den peinlichsten Metalcovern oder Hip Hop Covern (wir erinnern uns..;)) ist alles vertreten. Nun bin ich aber über eine Seite in einem offensichtlich russigsprachigen Livejournal gestolpert, die wunderbar beweist wie International doch Lachen bzw. das sich wundern ist. Denn da wurden (von mehreren Usern? Ich weiß immer nie so genau wie diese Livejournal-Geschichten funtkionieren..) wirklich die schönsten-absurdesten und bescheuertsten Cover zusammengetragen. Da macht es dann auch nichts mehr, das man die Sätze darunter nicht lesen kann, die Cover sprechen für sich. Eine kleine Auswahl?
Scheint ein wirklich glücklicher Clan zu sein. Es geht aber noch besser:
ShareHubero Kororo ist eine tschechische Designagentur die vor ein paar Jahren von drei damaligen Designstudenten gegründet wurde und die seitdem immer wieder durch ungewöhnliche Ideen von sich reden macht.
So haben sie 2008 beispielsweise einen Werkzeugkoffer für Astronauten designt, der ähnlich wie ein Pop-Up-Buch auffaltbar ist und der die Arbeit auf der nächsten Mondmission vereinfachn soll, indem er maximalen Platz für die Werkzeuge schafft. Das Toolkit ist sehr durchdacht und es würde mich sehr wundern, es auf der nächsten (angeblich 2020 stattfindenden – aber das wurde doch gerade gecancelt, oder?) Mondmission nicht im Einsatz zu sehen.
ShareEs ist noch nicht lange her, da waren Glass Candy und Desire zu Gast beim Workspace in Berlin. Gerade Glass Candy darf man guten Gewissens als Vorreiter des Disco-Revivals der letzten Jahre begreifen. Auch Desire sind dieser Bewegung beigesprungen, blicken aber im Vergleich zu Glass Candy auf eine verhältnismäßig kurze Geschichte zurück. Desire ist ein weiteres Projekt des Johnny Jewel, der eben auch bei Glass Candy federführend ist, der noch bei Chromatics spielt, der mit Mike Simonetti an seiner Seite Italians Do It Better schmeißt, das in den letzten Jahren beachtlich (und zu Recht) gehypte Label all dieser Acts und der, um die Sache rund zu machen, im Prinzip die gesamte Musik der Italians-Releases produziert.
ShareGroße und kleine Memes. Memes, das sind mal lustige Filmchen, mal irgendwelche Seiten, mal auch einfachnur Bilder die durch die Blogs, Twitters und Facebooks dieser Welt wandern. Manche von denen haben eine erstaunlich lange Haltwertszeit, andere sind nach einer Woche wieder vom Erdboden verschluckt. Ich zeige mal ein Paar, die mir diese Woche wieder aufgefallen sind und wünsche an dieser Stelle schonmal: Schönes Wochenende!
- Das iPad
Natürlich. Das Hauptthema im Netz war diese Woche die Vorstellung des iPads, Apples neuestem, angeblichen Killer-Gerät. Ob das wirklich eine Wurst vom Teller zieht, werden wir erst sehen, wenn wir es in den Händen halten. Ich bin da mit meiner Prognose noch vorsichtig. Denn einerseits ist das schon ganz cool, aber andererseits weiß man schon jetzt von so vielen Einschränkungen, das ich nicht wirklich sicher bin was ich mit dem Gerät überhaupt machen soll. So ist es zum Beispiel nicht multitasking-fähig, das bedeutet ich kann immer nur ein einziges Programm laufen haben. Das ist ja eigentlich ein bisschen Quatsch. Wie auch immer, wir werden sehen.
ShareIch hatte neulich das Vergnügen, auf einer Veranstaltung zu sein auf der Aram Bartholl eines seiner Projekte vorstellte. Und was der Medienkünstler macht, sind immer spannende Ideen zu verwirklichen, die eine Schnittstelle zwischen den virtuellen Räumen, in denen wir uns mittlerweile selbstsicher bewegen, und der Realität da draussen bilden. Da er vielleicht nicht jedem bekannt ist, präsentiere ich hier einmal ein paar seiner Arbeiten. Wer mehr wissen und sehen will, der ist mit seiner sehr übersichtlich gestalteten und ausführlichen Seite bestens beraten.
- 0,16
Ein immer wiederkehrendes Motiv in Aram Bartholls Arbeiten sind verpixelungen. So hat er zum Beispiel vor Jahren einmal eine Art Rahmen gebaut, den man auf den Fernsehbildschirm packt und der einem das Bild gröbstens Verpixelt, so das eigentlich nur noch farbige Quadrate übrig bleiben. Gerade analog verpixelungen zu generieren ist eine spannende Idee, die er in einer seiner neuesten Arbeiten perfektioniert hat. 0,16 ist eine grosse Pixelwand, die von hinten beleuchtet wird und dadurch die Formen, die sich zwischen ihr und der Lichtquelle befinden, grob wiedergibt. Zum Glück muss ich das nicht nur erklären, sondern gibt es auch ein Video dazu:
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Letzte Kommentare:
Thomas Praus

Alright, danke für den Hinweis
Frank, Berlin

Es waren sogar 9 Designer, die da am Abend gezeigt haben.
Lori

Hammer Artikel, mein Lieber. Wäre gern dabei gewesen…