Die ersten Eindrücke sacken, nächste Woche liefern wir euch noch eine saubere Nachberichterstattung unseres ersten Workspaces in Berlin und natürlich eine Vorschau auf den nächsten in Hamburg. Für dieses Wochenende wünsche ich euch aber erstmal ein fröhliches Halloween und zeige euch noch ein Kleid, das ich entdeckt habe, bei dem ich mit 100prozentiger Sicherheit sagen kann, das ich mich vom Fleck weg in seine Trägerin verlieben würde. Ich meine, wie cool ist das:
Tetrisdress, FTW! Danke an “A dress a day” für diesen wahrgewordenen Geek-Traum. Ladies, bitte sofort nachmachen! :) Und jetzt: Süßes, sonst gibts Saures!
5 Jahre hat Arnaud Jourdain die Rue de Verneuil in Paris fotografiert und damit dokumentiert wie sich die Graffiti darauf erneuerten und überlagerten. In diesem beeindruckenden Clip ist der Prozess im Zeitraffer zu sehen, dazu sind einzelne Elemente mit After effects und Lightwave 3D animiert. Hammer!
Wow! Was für ein Tag, was für eine Nacht! Der erste Workspace neigt sich dem Ende zu und wir sind ziemlich baff, was alles passiert ist. Bevor ich das schwadronieren anfange, lasse ich lieber die ersten kleinen Videos für sich sprechen (und ehrlich gesagt ist es mitten in der Nacht, ich bin seit 11 Uhr da und meine elaboriert-formulieren-Wut hat sich schon ins Bett verabschiedet…;))
Alle Worte sind unbrauchbar: Sehr selbst!
Zuerst eine schöne Zeitrafferaufnahme des Workspace. Damit man mal sehen kann, wieviel sich da getan hat. Übrigens: Der kleine helle Laptop-Monitor den man unten rechts sieht, der immer so vor und zurück geht: Das bin ich…:)
Und als zweites ein Video das zeigt, was ich euch schon vorher erzählt habe: Die Artists bei ihren verschiedenen Arbeiten, von Brot backen bis custom Carerabahn ist alles dabei:
Der Berliner Workspace ist das erste Event der Beck’s Gold Urban Experiences. Künstler wie Kim Köster, Klub7, Tracknfield oder Balestra Berlin haben das Haus am Köllnischen Park mit ihren Werken ausgestattet, am Start sind außerdem: JUSSI ÄNGESLEVÄ, MARKUS LUPFER, STEFAN BAUMANN, URBIKON.COM, CAITLIN BERIGAN, TRYP TYCHON (MILAN), LUIS BERIOS NEGRON und JAN KAGE. Einen ersten Überblick davon bekommt ihr bei Flickr, weiter unten ein kleiner Videoeindruck der letzten Vorbereitungen. Gleich gehen die Türen auf, es riecht nach Essen Glass Candy soundchecken und alles sieht extrem spannend aus. Yaneq läuft herum und interviewt Künstler und wird nachher den interaktiven Part moderieren. Die Liste ist voll, 1000 Leute haben sich angemeldet. Wir sind supergespannt wie es läuft und hoffen, ihr bleibt dran, später gibt es mehr Video und Foto-Footage! Dies ist der Startschuss für die Gesamt-Kampagne, die urbane Kunst und Lebensstile erforschen und erlebbar machen soll. Weitere Workspaces in Hamburg und München folgen, im nächsten Jahr gibt es größere Festivals, die auf den Ergebnissen dieser Workspaces aufbauen.
Heute Abend wird es natürlich auch Musik geben schliesslich soll das hier auch eine Party werden. Dafür wird gerade gesoundcheckt. Ausserdem haben wir auch noch einen DJ am Start, für die After-Show-Before-Sunset-Musikuntermalung. Ich werde allerdings vorschlage, fürs nächste Mal diesen Herrn hier zu nehmen. Ich meine: Hey! Der legt mit Grammophonen auf! WTF?!?!
Meine Güte. Ich sitze hier die ganze Zeit auf meinem Platz, relativ gemütlich das ganze Szenario überblickend und hier wächst und gedeiht ein Ort, der sich gewaschen hat. Die Wände flackern vor Visuals, alle 60 Minuten wird das Licht runtergefahren und alles von oben fotografiert, wofür dann einige der Anwesenden helle LED-Lichter an der Schulter haben. Holz wird ausgefräst damit eine Carrerabahn durchfahren kann. Kisten, die vorher von einem Tageslichtprojektor angestrahlt wurden, werden mit Edding veredelt. Ich höre einen Schlagzeugsoundcheck, ausserdem werden Brillen-Aufsätze für Flaschen ausgefräst. Ein Plotter druckt auf Seide und überhaupt ist viel Gewusel. Ich glaube das wird ein ziemlich stranger Ort heute Abend. Hoffentlich bin ich bis dahin nicht schon mit meinem Sitz zusammengewachsen…
Bevor ich mir jetzt jemand mit Digicam suche, mach ich lieber selbst ein paar Bilder mit meinem Handy, geht schneller und ihr kriegt schnell die Idee:
Das gesamte Areal.
So sieht das aus, wenn man alles von oben fotografiert.
Hier werden die komischen Brillen rausgefräst.
Ein einsames Schlagzeug.
Wie cool ist das: Custom-Carrera-Schienen in der Mache. FTW!
Perspektivisches malen war mir schon immer ein Rätsel. Hätt ich damals im Kunstunterricht gewusst, was man damit für coole Sachen machen kann, hätt ich vielleicht nicht vom Gong geträumt…Yeah!
Was machen wir hier eigentlich? Das ist die grosse Frage, die im Raum steht, und die auch genau da hin gehört. Heute starten in Berlin die “Becks Gold Urban Experiences” und mit ihnen dieses Blog. Das schönste dabei ist, das alles so ergebnisoffen geplant ist, wie es ist. Wir arbeiten auf kein konkretes Ziel hin a la: Guckt mal die schöne Skulptur, die wir morgen wieder in einer Lagerhalle zwischenlagern werden, um sie nach 2 Jahren dann endlich vollends zu verschrotten. Es geht um viel mehr. Vielleicht. Vielleicht auch viel weniger. Wer schon vorher weiss, was rauskommt, hat irgendwas falsch gemacht.
Heute also unser erster “Workspace” in Berlin. Künstler, Architekten, Kreative jeglicher Coleur sind in diesem grossen Raum versammelt um ihre Idee eines urbanen Ortes mitten in der Stadt zu realisieren. Hier wird gebohrt, gemalt, zusammengesteckt. Geleuchtet, gefilmt, gebacken. Kurz: Hier passiert etwas, bei dem man klar erkennen kann, das etwas daraus werden soll, was ebenso flexibel ist, wie die Knochen einer Zirkusartistin.
Auf diesem Blog wird aber noch viel mehr passieren, als nur die “Workspaces” und was daraus resultiert, zu begleiten. Wir haben mehrere Gastautoren, die jeweils ihre Sicht der Dinge präsentieren. Die uns von Veranstaltungen berichten, die ihrer Meinung nach “Urban Experiences” sind. Die Beobachtungen mitteilen, wie Leute ihre Vision in die Stadt hineintragen. Es geht um Architektur, Literatur, Kunst, Mode, Musik oder um es mit einem Wort zu sagen: Style.
Was hat es mit dieser Kasten/Kisten-Ansammlung auf sich? Was soll das bedeuten? Was soll das werden? Ich bin gespannt. Ich weiss auf jeden Fall eins: ES GEHT LOS!!!!
Letzte Kommentare:
Luna
Neulant van Exel – Saving the Einrichtungs-Disabled
Moin moin, obercoole Sache die Badewanne. Insbesondere die Idee mit der LKW-Plane...
Joseph
Kurzfilm am Montag: Something to believe
gefällt mir SUUUUPER….
MC Winkel
Kurzfilm am Montag: Something to believe
Und BTA ist dazu auch noch ein sehr talentierter Holmes, den man wirklich mehr supporten...