Patchwork (wörtlich: „Flickwerk“) ist eine Technik der Textilgestaltung, bei der kleine oder größere Stücke aus Filz, Leder, Pelz, Gewebe aus Seide, Leinen, Baumwolle u.a. zu einer größeren Fläche zusammengenäht werden. Die Stoffteile werden aneinander oder aufeinander genäht. Werden die Teile aneinander genäht, so spricht man von pieced work oder Mosaik-Patchwork; werden die einzelnen Teile aufeinander gelegt und mit unterschiedlichen Stichen fixiert, so spricht man von Applikation.

(Zitat: Wikipedia)

Da lädt man eine Gruppe extrem hotter Designer aus Berlin, die gerade mal wieder eine gewohnt grossartige neue Kollektion präsentieren, zum Workspace nach München ein und was machen die? Beschäftigen sich mit Stoffresten!

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Nun ist es ja zum Glück so: Die Maxime der Workspaces ist “Mach was du willst, aber sorge dafür das die Stadt was davon hat.”. Und das haben sich wohl auch Kai, Louis und Charlotte von Starstyling gedacht. Denn was die da gemacht haben, war nicht einfach Bastelstunde in der 5. Klasse, sondern hat es perfekt gemeistert, ihr Verständnis von Style mit ihrer Idee einer “urban customization” in Einklang zu bringen.

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Denn so ein Patchworkteppich, den kann man natürlich auf verschiedene Arten und Weisen angehen. Man könnte einfach die Stoffstücke nehmen, die man zur Verfügung hat, und wild aneinanderpappen in der Hoffnung, das schon irgendwas dabei rauskommt. Die Berliner Designer aber hatten etwas anderes im Sinn. Für sie ist so ein Patchwork natürlich ein Symbol, und ein sehr gut funktionierendes noch dazu…

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Ein Flickenwerk versucht ja immer aus der Summe der einzelnen Teile ein grosses Ganzes zu schaffen. Es ist einerseits eine praktische Resteverwertung, aber wenn man es geschickt anstellt eben auch eine vollkommen neue ästhetische Kompenente. Die stellvertretend für die Stadt und ihre zahlreichen Individuen steht, welche zusammengenommen eben doch auch ein einziges Grosses darstellen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, und im Idealfall eins, bei dem sich alles miteinander ergänzt. So wie bei der Arbeit, die am Ende des Workspace bei dem Starstyling-Kollektiv herausgekommen ist.

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Den Besuchern hats gefallen, und ich würde mir das Teil auch sofort in die Wohnung legen. Die Botschaft dahinter mag plakativ sein, aber ich wüsste nicht, seit wann das etwas schlechtes ist. Lieber auf den Punkt, als verschwabuliert. Oder, wie Steve Jobs mal gesagt hat: “Künstler werden fertig.”

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