Meine Herren. Da war vielleicht was los.

Unsere Workspaces sind vorbei und es ist an der Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen. In Berlin, Hamburg und München haben wir unterschiedliche Künstler aufeinander losgelassen und gespannt darauf gewartet, was dabei herauskommt. Alles was wir ihnen zur Verfügung gestellt haben war das TTT und die Materialien, die sie gerne hätten. Und das, bewusst freizügig gewählte, Thema “Urban Customization”. Dann haben wir uns zurückgelehnt und zugeguckt, was daraus entsteht.

Workspace Hamburg

Natürlich haben wir auch darauf geachtet, das es keine rein lokalen Veranstaltungen werden. Deswegen waren auf jedem Workspace Künstler aus dem ganzen Land vertreten, zum Teil sogar aus anderen Ländern. Damit man auch sicher gehen kann, das die sich nicht alle schonmal über den Weg gelaufen sind und irgendwoher kennen. Denn wir haben versucht grösstmöglichen, kreativen Input zu generieren. Das ging dann auch schonmal so weit, das Künstler auf dem Workspace etwas ganz anderes gemacht haben, als sie angekündigt hatten. Und wisst ihr was? Genau so haben wir uns das auch vorgestellt.

Workspace

Interessante, inspirierende Kunst kann nur aus absoluter Freiheit entstehen. Dadurch sind Sachen entstanden die spannend waren, lustig, auch mal albern, beeindruckend, banal, sexy, denkanstossend, kritisch, politisch, überflüssig, vergänglich, unauffällig, eindeutig….kurz: Wir haben so ziemlich die ganze Palette der Möglichkeiten, was Kunst sein kann, gezeigt bekommen. Von Street Art bis zu absurden Performances, von Gebrauchsgegenständen bis hin zu meterlangen Prints oder Bierbrunnen und komplett eigerichtete Enklaven: Die Besucher der Workspaces haben ordentlich was geboten bekommen.

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Ich muss ehrlich sagen: Ich war am Anfang etwas unsicher. Ich bin in der Regel kein Fan von Gruppenausstellungen, das wird allzu oft ein heilloses Durcheinander, wo das Profil des einzelnen Künstlers zu sehr verwaschen wird und am Ende nur noch ein einziger Brei zu betrachten bleibt, der zwar gut gemeint ist, aber wie wir seit “Kinderzimmer Productions” wissen, ist das ja das Gegenteil von gut. Und genau da kam der Vorteil der Workspaces zum tragen: Niemand hat eine fertige Arbeit mitgebracht und einfach ausgestellt, sondern alles ist vor Ort entstanden. Man hat sich von der Umgebung inspirieren lassen, von den anderen Künstlern, vom (entschuldigt das Wort) “Vibe” der durch die Räume waberte. Und deswegen ist das alles sehr homogen geworden und hat gleichzeitig das Profil der Künstler behalten, vielleicht sogar noch etwas geschärft.

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Für mich werden die Workspaces eine Erinnerung bleiben, von der ich weiss das ich es so selten wieder zu sehen bekommen werde. Deswegen noch zum Abschluss, mit einer kleinen Träne im Knopfloch, ein Überblick über alle drei Beck´s Gold Urban Experiences Workspaces. Schön das miterlebt zu haben.


[YouTubeDirektBestOfWorkspaces]

P.S.: Es sind auch noch nicht ganz alle Künstler einzeln portraitiert, hier auf dem Blog. Die restlichen kommen jetzt peu a peu, damit das alles im Fluss bleibt…;)

 

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  1. 18.03.10
    susan

    Ganz toller Event. Vielen Dank fürs Bier-Brot und die tollen Brillenaufsätze. Hatten damit jede Menge Spass, auch in anderen Berliner Läden diese Nacht. Leider auch nur eine Nacht, weil sie ja nur aus Pappe waren. Grandios!

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