Die Besonderheit an dieser Zusammenstellung bestand darin, dass kein Thema die Arbeiten dominierte, sondern die Auswahl über ein verbindendes Element in ihnen selbst getroffen wurde. Eine Magie eben, die allen innewohnt, obgleich die Künstler aus den verschiedensten Teilen dieser Welt stammen und von unterschiedlichen Lebenshintergründen geprägt wurden. Sie hatten sich teilweise entweder schon einmal getroffen, dieselben Reisewege hinter sich oder tatsächlich im Kontext anderer Kollaborationen miteinander gearbeitet – jedoch erst jetzt formten sich diese Gemeinsamkeiten alle an einem Ort zu neuen Werken und die Inspiration beim kollektiven Malen erfolgte – natürlich – wie von Zauberhand…
Wer diese fantastische Zusammenstellung also leider verpasst hat oder schlicht nicht mit einer Berliner Wohnhaft gesegnet ist, darf sich nun an den folgenden Fotos ergötzen, die ich höchstselbst beim Wandeln durchs Zauberzufallsergebnis geschossen habe. Die ihnen eigene bunte Magie spricht schließlich für sich selbst:
Letzte Woche wurde es also released, unser schönes Shirt. In Zusammenarbeit mit den Jungs vom Firmament Store (bei denen im Laden wir logischerweise auch direkt gefeiert haben) hat uns Designlegende Dave Little unser fertiges Shirt nach Berlin gebracht. Und die Launchparty war dann auch der richtige Ort und der richtige Zeitpunkt, mich mal persönlich mit Dave über seine Arbeit zu unterhalten.
Endlich ist es da: das erste Beck’s Gold Designer-T-Shirt. In Kooperation mit dem Berliner Select-Store Firmament und dem britischen Designer Dave Little in den vergangenen Monaten entstanden, von den Sunst Brothers gedruckt und von der Post geliefert, ist das exklusive Piece nun im Laden erhältlich. Am vergangenen Mittwoch feierten wir gemeinsam mit Dave Little den Release im Firmament Store, und die ersten des auf 500 Stück limitierten Shirts sind bereits verkauft.
Dave Little flog für seine Arbeit am Design extra für einige Tage nach New York, um sich dort die nötige Inspiration zu holen. Beschäftigt hat ihn hier vor allem die Kunstszene rund um Greenwich Village, die ja bereits etliche Kunststars wie Keith Haring hervorbrachte. Basierend auf den Street-Styles der 80er Jahre, verfeinerte Little sein „Urban Experiences“- Motiv mit einer Graffiti-Camouflage-Technik, um eine Art „Urban Wallpaper“-Effekt zu erzielen. Dabei nutzte der Designer nicht nur Gestaltungsprogramme am Rechner, sondern fertigte einen Großteil des Motivs in Handarbeit. Zu sehen ist auf der Hochkant-Illustration eine besonders dichte, großstädtische Gebäudelandschaft, die mit Graffiti-Motiven und Cut- Outs versehen ist und so ein Gefühl von lebhafter, komprimierter Urbanität transportiert. Darüber schwebt als King Size Motiv das „All Seeing Eye“, eine Referenz Littles an Keith Haring und verdeutlicht zugleich den urbanen Experience-Moment, für den Beck’s Gold steht.
„Das Beck’s Gold T-Shirt zu designen, war ein großartiges Projekt für mich. Es war ein fantastisches Gefühl, dafür wieder einmal an mein altes Zeichenbrett zurückzukehren, denn am Computer habe ich ausschließlich den Feinschliff dafür gemacht,“ so Dave Little, der sich zudem besonders darüber freute, dass das Shirt in Kooperation mit dem Firmament-Store veröffentlicht wird – „dem besten Store in Berlin“, wie er betont.
Wer eines der wenigen frei verkäuflichen Tees abgreifen möchte, sollte sich das schnell sichern. Das Beck’s Gold x Firmament x Dave Little „Urban Experiences“ T-Shirt ist ab sofort bei Firmament in Berlin oder über den dazugehörigen Online-Store the-glade.com erhältlich.
Dienstag? Partytag! Die Keinemusik Release Party zusammen mit Beck’s und der Vice war der Knaller. Um 19 Uhr gings los, die ersten Gäste kamen auf ein gepflegtes Feierabendbierchen vorbei. Nicht mal eine Stunde später war der Laden dann rappel voll und primetimete voll bis zum Ende durch. Tolle Leute, tolle Musik, tolle Bider von Monja Gentschow, tolle Stimmung und dazu ein Bier gefeatured von einem Pumpernickel mit Butter Snack der sich gewaschen hat.
Wenns am gerade am schönsten ist… dann machen wir doch einfach im Cookies weiter. Gesagt…getan! Alle Mann ab ins Cookies. Dort gings dann mit Pauken und Trompeten weiter bis es hell wurde.
Mit Opa war ich drin, mit einem Baby noch nie, mit meiner halben Familie, dem besten und dem letzten Freund, der Zwillingsseele und einer Sektflasche, mit einem Schild, ohne Schuhe, zu nahezu jeder Uhrzeit schon einmal und auch in jeder Jahreszeit. Großstadtbesuch kann man damit noch immer begeistern, ältere Generationen eher selten und Kleinkinder in jedem Fall. Die Rede ist von den Photoautomaten, die Asger Doenst und Ole Kretschmann in Hamburg, Berlin, Köln, London, Wien, Paris und Dresden aufgestellt haben und an denen so mancher Fan klebt. Als ich noch in Berlin wohnte, war der erste Automat die totale Attraktion. Viele haben das rote Ding am Rosenthaler Platz nur misstrauisch und beinahe ängstlich beäugt, während man selbst kichernd hineinspaziert ist, um nach vier Blitzen kichernd wieder raus zu kommen und kichernd auf die Bilder zu warten, die man dann kichernd angeschaut und weggetragen hat. Mittlerweile bilden sich regelrechte Schlangen vor den Automaten und während man sich noch so denkt, so ein Photoautomat sei doch eigentlich ein leicht zu bedienendes Gerät, beschreibt die aufgeregte Warteschlange eine Reihe von Problemen, mit denen man gar nicht gerechnet hatte. Denn wo der Mensch keine Probleme hat, macht er sich welche. Wir haben beim Warten auf das Blitzquartett mal genauer aufgepasst…
Wenn Adam Olenius nicht der Sänger der Shout Out Louds wäre, könnte er auch glatt als Double von Jason Schwartzman durchgehen. Dieser Gedanke drängt sich als allererstes auf, als ich mich zu ihm an den Tisch setze. Mit der Vermutung, nicht der erste zu sein, der diesen Vergleich anschleppt, liege ich goldrichtig. Ehe wir uns versehen, gleiten wir in Mutmaßungen darüber ab, wie lange es wohl noch dauern könnte, bis nicht er mit Jason Schwartzman, sondern Jason Schwartzman mit ihm verglichen wird und gleichen den Kenntnisstand über dessen (also Schwartzmans) neue Serie „Bored to Death“ ab. Allzu lange dürfte sich der Welterfolg wohl nicht mehr bitten lassen. Die Schweden haben ihren Pop-Entwurf in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und mit dem aktuellen Album „Work“ den Szene-Credit ‚Schwedenpop’ auch in eine weiter gefasste Gültigkeit ihres charmanten Gitarrensounds übersetzt. Man könnte wohl auch sagen, sie klingen nun internationaler.
Als sie vor wenigen Wochen in Berlin dieses Album vorstellten, konnten wir neben der Klärung der Doppelgängerproblematik glücklicherweise auch noch ein paar Hintergründe der Albumproduktion aufdecken.
Oi, es gibt ne neue Keinemusik?! So ises! Die fünfte Platte von Keinemusik heißt Workparty One und kommt nächste Woche in die Läden. Zur Platte gibts diesmal gleich noch ein hübsches Tshirt und nen Beutel dazu. Das ganze wird dann zusammen mit lecker Beck’s und Snacks am Dienstag den 23.02. ab 19 Uhr im Civilist (Brunnenstrasse 13 | Berlin) gefeiert. Danach gehts dann steil im Cookies Club mit &ME, Rampa, Adam Port, David Mayer, Reznik und Ignant an den Decks. Also am Mittwoch besser schon mal frei nehmen.
Wir verlosen hier 3×2 Gästeliste fürs Cookies! Die ersten 3 Comments stehen +1 drauf!
Berlinale in Berlin: Hunderte von Filmen buhlen um die Gunst des Publikums und ebenso viele Events stehen auf dem Programm. Entsprechend schwierig ist es, hier die Spreu vom Weizen zu trennen und Anzugträger-Prosecco-Empfänge von wirklichen Parties zu unterscheiden. Ein echtes Feier-Highlight war hingegen die Premieren-Party zum Film “Dog Pound”, zu der das Vice Magazin gemeinsam mit dem Filmverleih Wild Bunch in den Realais-Club eingeladen hatte.
Slicke Jungs, schöne Frauen, jede Menge Beck’s Gold und progressive House-Tunes von der Keinemusik-Crew transportierten die Hitze des Films direkt auf die Tanzfläche des Relais’. Hier wurde nicht lange schwadroniert, es gab keine langatmigen Reden und niemand aus der “Branche” fühlte sich dazu berufen, “ein paar einleitende Worte an das Publikum” zu richten. Die Folge: Es wurde gefeiert, was die Kondition hergab – ohne Kompromisse.
Kompromisslos geht es schließlich auch bei “Dog Pound” zu. Der Streifen des französischen Regisseurs Kim Chapiron erzählt die tragische Geschichte dreier Jugendlicher, die in ein US-Jugendgefängnis eingeliefert werden und sich dort von sadistischen Wärtern und brutalen Insassen terrorisieren lassen müssen. Ein Film voller Gewalt, der die Ungerechtigkeit des US-Stafvollzugs schonungslos aufdeckt.
Auf der Premieren-Party ging es hingegen eher friedlich zu, Ausbrüche gab es nur beim Ausdruckstanz mancher Gäste. Das Beck’s Gold-Motto “Express Yourself” wurde also bestens umgesetzt und bis in den frühen Morgen genüsslich zelebriert. We’re Part of the Wild Bunch!
Warp Records hat immer mal wieder überraschende Weitsicht in der Auswahl seiner Signings bewiesen. Das Label, das lange Zeit das IDM/Breakbeat-Stigma mit sich herumtrug, sorgte für einiges Aufsehen, als es plötzlich mit Maximo Park um die Ecke kam. Ganz ähnlich war es mit Battles, nur vielleicht nicht ganz so öffentlichkeitswirksam. Ein jüngeres Signing, das ebenfalls auf den ersten Blick nicht ins Labelrepertoire passen will, ist Lonelady. Das Einfrau-Projekt der Julie Campbell, das – dem Moniker entsprechend – aus Postpunk die Motive der Isolation, der Innerlichkeit und der Monotonie herausfiltert. Auch wenn sich das ein wenig trist anhört, klingt Loneladys Debütalbum erstaunlich bejahend und tanzbar. Sie präsentiert sich erwartungsgemäß nicht als Charakter, der sich pausenlos in den Mittelpunkt drängt. Gerade deshalb ist ihr nur zu wünschen, dass ihre Songs in den kommenden Monaten überall sein werden. In den Airplay-Rotationen, in deinem Kopf, in den Clubs und auf allen iPods. Ihre Bescheidenheit macht sie zu einer Künstlerin, wie es sie im marktschreierischen Musikgeschäft nur noch selten zu finden ist. Das gleiche gilt allerdings auch für ihre Musik. So etwas wie ihr Album „Nerve up“ ist, wenn überhaupt, nur mit dem seinerseits viel offensiveren und ausproduzierteren Postpunk-Entwurf von The Gossip zu vergleichen. Wir haben Lonelady in Berlin getroffen und sie zu genau diesem Album befragt.
Der britische Street-Artist Banksy ist wohl die schillerndste Figur der internationalen Street-Art Szene. Niemand weiß genau, wer er ist, seine Kunst so humorvoll wie subversiv, er fungiert als Aushängeschild und als Rolemodel. Man kennt von ihm nur seine Werke, die so gefragt sind, dass sie inzwischen fachmännisch mitsamt der Mauer aus dem öffentlichen Raum herausopertiert werden oder ungefragt in Museen hängen. SlamXHype hat viele Artikel über Banksy und natürlich jede Menge Bilder.
Jetzt kommt sein erster Film heraus, der auch auf der Berlinale, die am 11.02. in Berlin beginnt, gezeigt werden soll. Der Trailer verspricht eine selbstironische Reflektion, “Exit Through the Gift Shop” wird laut eigener Aussage “The World’s First Street Art Disaster Movie”. Auch in diesem Film soll Banksy nur als Stimme zu sehen sein, kündigen sein Agenten an. Hier ist der Trailer:
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michael

hallo miteinander! am Freitag den 12.03.2010 findet um 19:00 Uhr im Stattbad Wedding die „exposure” Vernissage statt. Dort...
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“Zu sehen ist auf der Hochkant-Illustration eine besonders dichte, großstädtische Gebäudelandschaft, die mit...
Studiolum

Vielen Dank, Nilz! Ich habe ein Link auf Deine Recension in den Kommentaren des Originalposts sowohl in der englischen und der...