Ich hab euch ja letzte Woche unser Buch vorgestellt und auch erklärt, das man das nirgendwo zu kaufen bekommt. Nun war das Rätselraten natürlich gross, wo man das denn herbekommen würde. Und nachdem wir schon welche auf Facebook verlost haben, darf ich euch nun ankündigen, das wir jetzt und hier und exklusiv für euch nochmal 5 Exemplare raushauen!

5 von euch können sich also demnächst glücklich schätzen, mal wieder ein stylisches und exklusives Buch auf dem Coffee Table liegen zu haben. Dafür müsst ihr nicht mal etwas schweres tun: Nur einen Kommentar schreiben, in dem steht, warum das Buch auf euren Kaffeetisch (oder wo auch immer ihr das hinpacken wollt) gehört und schon kommt ihr in die Auslosung, aus der dann 5 Gewinner gezogen werden. Vorrausgesetzt es machen mehr als fünf Leute mit..;)

Also, gebt alles, dann bekommt ihr auch alles von uns. Zumindest alles, was wir jemals als Buch veröffentlicht haben…Viel Glück! (Kommentieren möglich bis Sonntag Abend, 13.06.10, sagen wir mal 20:15 Uhr…)

 

Nuff said, please watch the following instructions:


[YouTubeDirektProduktpräsentation]

Mehr dann demnächst hier.

 

Dendemann eilt für gewöhnlich der Ruf des Sprachbewahrers und des Sprachveredlers voraus. Man könnte ihn auch einfach eine Kalauermaschine nennen, aber das klingt natürlich nicht so gut. Fakt ist, dass die textlichen Qualitätsstandards im Deutschrap von ihm immer wieder überarbeitet wurden. Und das mit einer Konsequenz, dass sich im Prinzip im Game heute alles unterhalb dieser Standards abspielt. Es sei denn, Dendemann bringt ein neues Album heraus. Genau das ist gerade passiert. Das Erwartbare ist geschehen, es ist ein Punchline-Feuerwerk geworden. Das Unerwartete allerdings auch. Es ist musikalisch kein Rapalbum. Bei Dendemann wird heute gerockt. Das Style-Instrumentarium wurde entsprechend angepasst. Die Vokuhila sitzt, die Stonewashed-Jeans-Montur ebenfalls. Der Junge ist revved up and ready to go, um mal ausnahmsweise andere Größen des Rock’n’Roll zu zitieren.

Der Sound des neuen Albums kommt unerwartet. Wie ist es eigentlich entstanden?

Pass man auf, ich zeig’s dir, ist ein bisschen blöd zu erklären. (spielt einen Beat vor) Das sind meine Beatskizzen, ich bin damit in das Studio von Moses Schneider, wir haben uns das alles an einem Tag zusammen angehört, jeder hat so seine Noten rausgefummelt, wir haben eine Stunde geübt, haben dann alles aufgebaut, mich in die Mitte gestellt, angezählt, aufgenommen. Alles Strophen, von vorne bis hinten durch, bester Take ist der Favorit, wenn die dritte Strophe von nem andere Take die geilere war, kann man sie im Gesamten austauschen, aber wenn du dir die Instrumentals anhörst, dann hörst du überall mich noch mit drin. Eine live aufgenommene Platte. Ein live Studioplatte. Ist alles live nachgespielt, nach meinem Beat.

Hätte ich nicht gedacht. Bzw. Man hört es überhaupt nicht raus.

Soll man ja auch nicht hören, ist ja nur für uns zum drüber freuen und angeben, wenn jemand fragt. (lacht)

Woher kam die Inititalzündung, jetzt eine quasi-Rockplatte zu machen?

Die Initialzündung war eigentlich die Grönemeyer-Tour, wo ich mir überlegt habe, willst du da wirklich mit deinem DJ hin und der Stadionsprecher sein für den Kegelverein oder möchtest du eine Vorband sein. Das war der Moment, wo sich diese HipHop-Weggabelung für mich zum ersten Mal so richtig aufdrängte. Ich hab auch schon vorher mit Band gespielt, nur eben nicht als ich selbst, sondern als Gast. Dann waren die Musiker schnell gefunden, wir haben dann recht spartanisch nur mit Drums, Keyboard und Bass gespielt und ohne DJ die Grönemeyer-Tour gemacht. Auf einmal wurde bei so Stücke wie Lieblingsmensch, also was eigentlich nur ein Funksample ist mit ein paar Drums drunter, klar: wir verlassen die HipHop-Ebene. Rap hin, Rap her. Das ist Rock. Das rockt. Als Adjektiv erstmal. Dann habe ich überlegt, was mache ich jetzt. Und mir war schnell klar, das wird sich irgendwo in der Mitte der Achtziger abspielen. Ob es dann am Ende noch jemand hört, ist mir egal, aber meine Inspiration kommt von 85. Rap und Rock sind die dicksten Kumpels. Also Jahre bevor irgendjemand Crossover geschrieen hat. Damit will ich auch nichts zu tun haben. Ich wusste, wenn ich es so mache, wie ich meine, dann ist es resistent. Dann ist es kein Crossover. Ich weiß nicht, was es ist, ich hoffe, es ist einfach Dendemann, das wäre so meine Wunschnische.

Du willst aus HipHop raus, sehe ich das richtig? Du sagst in einem der Texte sinngemäß, dass du dein Nest verlässt …

Zu dem Zeitpunkt als ich das geschrieben habe, fühlte ich mich mit meiner HipHop-Vergangenheit wie dieser 35-Jährige, der sich immer noch von Mutter das Essen hinstellen lässt und einfach aufgrund der Notwendigkeit es nicht heraus schafft von zuhause und da dann auch hängen bleibt, alleine. Der keine Frau findet, der niemals Kinder haben wird und dies und das. Ich kann nicht behaupten, mit HipHop alles erreicht zu haben, aber diejenigen, die so einer Art von Text interessiert gegenüber stehen, die findet man auch heute immer weniger im HipHop.

Wo findet man die überhaupt?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass meine Konzerte total gemischt sind. Von übelsten Rockern in meinem Alter, über Eltern mit Kindern. Auch HipHopper, natürlich zahlreich, aber trotzdem sieht keiner so aus wie im Fernsehen. Ich sehe da schon wieder am HipHoppigsten aus, teilweise. Also das ist eher so ein Skatepublikum. Die sind super, die will ich da haben. Die dürfen auch noch da bleiben, wenn das Konzert bis nach Zwölf geht. Mehr Probleme habe ich eigentlich gar nicht.

Denkst du, deine Fans werden den stilistischen Schritt mitmachen, den du jetzt mit dieser Platte vorgibst?

Ich denke, dass ich jetzt, 2010, mit dem was ich bisher gemacht habe und mit dieser Platte, so wie sie ist, keine Angst haben sollte, ausgeschlossen zu werden oder etwas nicht zu bedienen. Ich denke jeder, der mal ein richtiger Dende-Fan war, wird auf seine Kosten kommen. Und was die Musik angeht, mussten die schon immer damit leben, was ich für’n Film fahre. Die Leute, die ich mit dieser Platte verliere, die waren sowieso schon nicht mehr da.

Gibt es Momente, in denen du das klassischere live-Setting, also nur du und der DJ, vermisst? Prinzipiell war das Konzept ja recht schlüssig, da dadurch wirklich deine Texte im Vordergrund stehen.

Das stimmt, aber du musst bedenken, dass du dann wirklich eineinhalb Stunden nichts anderes hast als die Stimme von dem Typen, nur mit Sachen, die du alle schon kennst und du musst den wirklich ganz schön gut finden, um das über dich ergehen zu lassen. Da ist irgendwo auch eine Grenze, was die Menge der Leute angeht. Mein Vorteil ist ja, dass ich in den letzten drei Jahren wirklich auf jedem Rockfestival mitspielen konnte, vor Leuten, die mich sonst nie gesehen hätten und ich dadurch auch einige Leute sammeln konnte. Die brauchen jetzt nicht unbedingt eine Band, um das weiter zu feiern, aber das ist einfach so normal. Das ist so ne logische Rutsche, was vielen aber auch ne Rechenaufgabe ist.

Jemand, der diesen Sound fährt, muss eine Rock- und Metalvergangenheit haben. Was waren damals die zentralen Metalplatten für dich?

Das möchtest du nicht wissen. Ich war ganz klein und hatte vielleicht fünf Cds. „Kill ’Em All“, die Anthrax, wo „Antisocial“ drauf war. Das erste Ozzy Soloalbum habe ich viel gehört. Oder war es das zweite? Das war, ach Gott, der Elfjährige, der auf hart gemacht hat. Deswegen verstehe ich auch viele Kids, dass sie diese Scheiße hören. Im Endeffekt geht es doch in dem Alter nur darum, etwas zu hören, was Eltern Kacke finden. Ob es Ärzte „Ab 18“ ist oder das, was sich die Kids heute anhören. Klar ist da ein textlicher und intellektueller Unterschied zwischen Ärzten und was man sich heute so teilweise gefallen lassen muss.



Es gab zu deiner Platte ein Infoschreiben in Klassenarbeitsform. Warst du ein Deutsch-Primus?

Vier minus. Aber das Ding ist von mir. Unter uns. Ich hab in der Schule ein einziges Reclamheft durchgelesen – „Woyzeck“ – das war auch das dünnste. Ansonsten nur abgekackt in der Schule. Nur Klassenclown, nur Sprüche.

Was hat dich dann dazu gebracht, Reime zu verfassen?

Es gab einen Rapper in der Stadt, der durch das Skateboarding mein bester Freund wurde und der dann in der Nachbarstadt jemanden kennen lernte, der einen Sampler hat. Das war so 92, 93 rum. Er war also theoretisch in der Lage, HipHop-Musik selber zu machen. Zu dem sind wir dann hin und haben ne Band gegründet. Erst die Beiden alleine und dann haben sie mich dazu geholt. Das war halt Arme Ritter.

Was ist mit den beiden Tasten passiert, die im Artwork der Platte auf dem Keyboard fehlen?

Ich hatte halt kein echtes Keyboard, ich hab die Platte auf meinem Rechner eingespielt. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das auf der Promo-CD ist aber nicht mein Laptop. Ich kann nicht scannen, ich krieg das einfach nicht hin. Deswegen musste der Grafiker, der in Amsterdam wohnt, auch bei seinem Rechner die Buchstaben rausbrechen. (lacht)

Dendemanns neues Album Vom Vintage verweht ist bei Four Music erschienen.

 
 
Lisa Rank

Lisa Rank schrieb am 30.03.2010:

Perlen für Hamburg

 

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Thorsten Keller ist 30 Jahre alt, Mediengestalter und lebt seit 9 Jahren in Hamburg. Vor kurzem hat er der Stadt mit lastagenda.de ein kleines Geschenk gemacht, das er sich selbst schon eine Weile gewünscht hat.

Was ist lastagenda.de?

Vielleicht ist LastAgenda ein Veranstaltungskalender extended. Oder ein Veranstaltungskalender, wie er in der heutigen Zeit halt sein muss, damit er für die mediale Gesellschaft einen wirklichen Mehrwert hat. Heutzutage ist ja fast jeder über Facebook und/oder Twitter vernetzt und immer mehr Leute sind im Besitz von Smartphones mit ihren elektronischen Kalendern. Und da setzt LastAgenda an.

Hu?

Naja, im ersten Schritt bekommt man eine Übersicht über alle Veranstaltungen, die zur Zeit stattfinden. Durch die einheitliche Übersicht wird dabei keine Veranstaltung hervorgehoben, ob es nun eine starbesetzte Ausstellung in der Kunsthalle oder eine Diplomausstellung im Gängeviertel ist. Wichtig ist, dass man seinen Freunden sofort von diesem Event erzählen kann. Ob bei Twitter oder Facebook. Man kann sich ein iCal-Abo für jeden Bereich abonnieren, damit alles automatisch im eigenen Kalender landet.

Oh praktisch. Aber warum umfasst LastAgenda nur oder gerade die Bereiche Architektur, Design und Fotografie?

Ich glaube, diese drei Bereiche überschneiden, inspirieren und beeinflussen sich gegenseitig. Gerade der Bereich Design umfasst so viel (z.B. Editorial Design, Produkt Design, aber auch Malerei, etc.), dass ich irgendwie eine Begrenzung in der Themenvielfalt setzen wollte und musste, damit man nicht komplett den Überblick verliert. Naja, und natürlich interessiere ich mich eben selbst besonders für Design. Ein Bereich, der mich mindestens genauso stark interessiert ist Musik. Die habe ich aber bewusst raus gelassen. Zum Einen hab ich das Gefühl, dass es da schon sehr gute Angebote gibt – und irgendwo hört’s ja auch mal auf.

Wie lange hast du gebraucht, um LastAgenda umzusetzen?

Das ging alles ziemlich schnell. Ende Oktober letzten Jahres habe ich bei einem Essen mit einem Freund das erste Mal die Idee erwähnt und den Entschluss gefasst, das ganze tatsächlich in die Tat umzusetzen. Wenn ich erst einmal so einen Entschluss gefasst habe, dann fehlt mir gänzlich die Geduld. Manch einer hätte wahrscheinlich ewig viel Zeit in die Vorbereitungen und in Marktforschung, etc. gesteckt. Aber das ist nicht mein Ding. Bei mir muss dann alles schnell gehen. Ich brauche dann schnell sichtbare Ergebnisse. Und dann war plötzlich März und Launchtermin und nun entwickelt sich halt alles stetig weiter.

Hast du ein Team, das dir hilft?

Nö, aber sehr viele, sehr nette Freunde, die ich ständig nerven und mit Fragen durchlöchern kann. Das hilft mir ungemein. Ob Texte schreiben, nachts Sticker kleben oder dass sie mir Mut machen. LastAgenda ist also eine One-Man-Show mit großer und großartiger Unterstützung.

Warum machst du das alles neben deinem Tagesgeschäft?

Hm… gute Frage. Zuerst einmal, weil ich sehr gerne auf Ausstellungen gehe, aber gerne mal daran verzweifelt bin, dass es keine Internetseite gab, dir mir den kompletten Überblick ermöglicht hat. So war ich immer auf Tipps von Freunden angewiesen oder ich hatte halt ein paar Galerien und Museen, wo ich hin und wieder geschaut habe, was dort gerade lief. Aber ich wollte das kompakt für Hamburg. Alles auf einen Blick. Und dann hab ich’s eben selbst gemacht.

Irgendwelche Ankündigungswunschvorstellungen?

Jeden und alles, was man in Hamburg zu Architektur, Design und Fotografie sehen, hören oder anfassen kann; von Jim Rakete bis Hans Wurst. LastAgenda soll eben nicht werten. Für mich bzw. LastAgenda ist jede Veranstaltung gleich wichtig. Was dem jeweiligen Nutzer von LastAgenda besonders interessiert oder frohlocken lässt, überlasse ich ihm. Mein Wunsch ist vielmehr, alles erfassen und abbilden zu können.

Jetzt mal der große Kulturvergleich: Berlin – Hamburg. Dein Fazit?

Leider waren meine bisherigen Berlin-Besuche immer recht kurz angesetzt, sodass ich eher im Stress war, Freunde und Bekannte zu treffen, als dass großartig Zeit gewesen wäre, die ein oder andere Ausstellung ansehen zu können. Klar ist Berlin von Natur aus besser bestückt, aber Hamburg muss sich keinesfalls verstecken.

Warum liebst du Hamburg?

Weil mein Sohn gebürtiger Hamburger ist. Weil Hamburg einen Hafen hat. Weil ich mich vom ersten Moment an in Hamburg zuhause gefühlt habe. Weil ich es liebe, im Sommer mit einem Bier in der Hand von der Schanze bis runter an den Hafen zu laufen. Hamburg halt.

Danke, Thorsten!

 

Am Samstag, dem 27. Februar veranstaltete Monki im Hamburger WESTWERK einen ebenso inspirierenden wie fröhlichen Pimp My Jeans-Workshop für stylishe Ladies. Und die kamen zahlreich, pimpten ihre Jeans und ließen es mit Beck’s Gold ordentlich krachen. Beweise gefällig? Watch this:

 
 
Reinhold Koehler

Reinhold Koehler schrieb am 23.02.2010:

MONKI COOL JEANS VERNISSAGE & PARTY

 

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Hamburger Ladies aufgepasst: Am Samstag, den 27. Februar veranstaltet Monki im Hamburger WESTWERK, Admiralitätsstraße 74, einen inspirierenden, fröhlichen Pimp My Jeans-Workshop.

Zusammen mit 11 speziell ausgewählten Kreativleuten können Monki Girls dort einen ganzen Tag lang Jeans stylen, nähen, schneiden und bemalen.
Mit dabei sind:

Anna Bender / blogger
Anna Wegelin / modedesignstudentin
Britta Thie / model
Carina Vinck / grafikdesignerin
Caroline Loebbert / künstlerin
Julian Niznik / fotograf
Ksenia / blogger
Lara Natascha / blogger
Laura Dunkelmann / stylist
Sonja Erb / goldschmiedin
Verena Braun / comiczeichnerin

Die gepimpten Jeans kannst du dir dann ab 20.00 Uhr auf der Vernissage anschauen. Dort gibt es auch gut gekühltes Beck’s Gold und bunte Bonbons zu donnernden Beats aus den 90ern von unserem Lieblings DJ’s Miss Bliss & ANNA.

Melde dich bis zum 26. auf monkiworld.com/cooljeansparty an. Teilnahme ab 18 Jahren.

 


[YouTubeDirektKlickKlickKlickKlick]

Mit Opa war ich drin, mit einem Baby noch nie, mit meiner halben Familie, dem besten und dem letzten Freund, der Zwillingsseele und einer Sektflasche, mit einem Schild, ohne Schuhe, zu nahezu jeder Uhrzeit schon einmal und auch in jeder Jahreszeit. Großstadtbesuch kann man damit noch immer begeistern, ältere Generationen eher selten und Kleinkinder in jedem Fall. Die Rede ist von den Photoautomaten, die Asger Doenst und Ole Kretschmann in Hamburg, Berlin, Köln, London, Wien, Paris und Dresden aufgestellt haben und an denen so mancher Fan klebt. Als ich noch in Berlin wohnte, war der erste Automat die totale Attraktion. Viele haben das rote Ding am Rosenthaler Platz nur misstrauisch und beinahe ängstlich beäugt, während man selbst kichernd hineinspaziert ist, um nach vier Blitzen kichernd wieder raus zu kommen und kichernd auf die Bilder zu warten, die man dann kichernd angeschaut und weggetragen hat. Mittlerweile bilden sich regelrechte Schlangen vor den Automaten und während man sich noch so denkt, so ein Photoautomat sei doch eigentlich ein leicht zu bedienendes Gerät, beschreibt die aufgeregte Warteschlange eine Reihe von Problemen, mit denen man gar nicht gerechnet hatte. Denn wo der Mensch keine Probleme hat, macht er sich welche. Wir haben beim Warten auf das Blitzquartett mal genauer aufgepasst…

 

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: In Kürze wird Beck’s Gold im Rahmen der Urban Experiences erstmals ein echtes Designer-T-Shirt auf den Markt bringen. In Kooperation mit dem angesagten Berliner  Streetwear-Store Firmament und dem britischen Designer Dave Little arbeiten wir seit geraumer Zeit am Design, nun ist es fertig und die T-Shirts werden bereits gedruckt.

Dave Little, der auch für die Gestaltung der “Boy’s Own”-Designs verantwortlich ist, hat sich extra nach Brooklyn/NYC zurückgezogen, um sich vom urbanen Flair der Umgebung inspirieren zu lassen und erste Entwürfe zu machen. Zurück in England, machte sich der Künstler dann direkt an den Feinschliff, arbeitete mit Computern, Kartonagen, Leuchtkästen und Skalpellen, um das Design des ersten Beck’s Gold Urban Experiences-Shirts den besonderen Dave-Little-Touch zu verleihen.

Das Beck’s Gold x Firmament x Dave Little T-Shirt ist ein exklusives Designer-Item und erscheint lediglich in einer limitierten Auflage von weltweit 500 Stück. Wann das Shirt erscheinen wird und wo Ihr es bekommen könnt, erfahrt Ihr in Kürze hier. Zunächst gewähren wir Euch einmal einen ersten Blick auf das Design, das zu diesem Zeitpunkt natürlich noch verpixelt ist.

Eines steht jedoch fest: Es wird bereits jetzt von Streetwear-Freaks, Fashion Victims und Designliebhabern sehnsüchtig erwartet und dürfte daher nach wenigen Tagen vergriffen sein. In Kürze zeigen wir euch dann den finalen Look und lassen euch wissen, was Dave Little zu diesem Projekt zu sagen hat. Watch out!

 

Am 22.02. findet in Hamburg, im Übel & Gefährlich die zweite Ausgabe von Spex Live statt.

Spex Live Logo

Spex sagt:

Tocotronic werden an jenem Abend zum ersten Mal ihr neues Album »Schall und Wahn« der Öffentlichkeit vorstellen, veröffentlicht wird die Platte am selben Tag – der perfekte Rahmen also für ihren Headliner-Slot bei »Spex Live«. Aus Toronto reist der Kanadier Owen Pallett an, er arbeitet derzeit als Final Fantasy an der Veröffentlichung seines neuen Albums »Heartland« auf Domino Records und wird bei »Spex Live« seine fantastisch ausufernd geloopten Violinen-Pop-Arrangements auf der Bühne präsentieren. Mit Hendrik Weber wird ein anderer Hamburger Arbeitsproben seines neuesten Albums auf die Tanzfläche bringen: Weber ist besser bekannt unter dem Alias Pantha Du Prince, mit dem er bereits die beiden düsteren Minimal-Techno-Alben »Diamond Daze« und »This Bliss« veröffentlichte.

Wir sagen: Hingehen!

Mehr Info hier.

 

Meine Herren. Da war vielleicht was los.

Unsere Workspaces sind vorbei und es ist an der Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen. In Berlin, Hamburg und München haben wir unterschiedliche Künstler aufeinander losgelassen und gespannt darauf gewartet, was dabei herauskommt. Alles was wir ihnen zur Verfügung gestellt haben war das TTT und die Materialien, die sie gerne hätten. Und das, bewusst freizügig gewählte, Thema “Urban Customization”. Dann haben wir uns zurückgelehnt und zugeguckt, was daraus entsteht.

Workspace Hamburg

Natürlich haben wir auch darauf geachtet, das es keine rein lokalen Veranstaltungen werden. Deswegen waren auf jedem Workspace Künstler aus dem ganzen Land vertreten, zum Teil sogar aus anderen Ländern. Damit man auch sicher gehen kann, das die sich nicht alle schonmal über den Weg gelaufen sind und irgendwoher kennen. Denn wir haben versucht grösstmöglichen, kreativen Input zu generieren. Das ging dann auch schonmal so weit, das Künstler auf dem Workspace etwas ganz anderes gemacht haben, als sie angekündigt hatten. Und wisst ihr was? Genau so haben wir uns das auch vorgestellt.

Workspace

Interessante, inspirierende Kunst kann nur aus absoluter Freiheit entstehen. Dadurch sind Sachen entstanden die spannend waren, lustig, auch mal albern, beeindruckend, banal, sexy, denkanstossend, kritisch, politisch, überflüssig, vergänglich, unauffällig, eindeutig….kurz: Wir haben so ziemlich die ganze Palette der Möglichkeiten, was Kunst sein kann, gezeigt bekommen. Von Street Art bis zu absurden Performances, von Gebrauchsgegenständen bis hin zu meterlangen Prints oder Bierbrunnen und komplett eigerichtete Enklaven: Die Besucher der Workspaces haben ordentlich was geboten bekommen.

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Ich muss ehrlich sagen: Ich war am Anfang etwas unsicher. Ich bin in der Regel kein Fan von Gruppenausstellungen, das wird allzu oft ein heilloses Durcheinander, wo das Profil des einzelnen Künstlers zu sehr verwaschen wird und am Ende nur noch ein einziger Brei zu betrachten bleibt, der zwar gut gemeint ist, aber wie wir seit “Kinderzimmer Productions” wissen, ist das ja das Gegenteil von gut. Und genau da kam der Vorteil der Workspaces zum tragen: Niemand hat eine fertige Arbeit mitgebracht und einfach ausgestellt, sondern alles ist vor Ort entstanden. Man hat sich von der Umgebung inspirieren lassen, von den anderen Künstlern, vom (entschuldigt das Wort) “Vibe” der durch die Räume waberte. Und deswegen ist das alles sehr homogen geworden und hat gleichzeitig das Profil der Künstler behalten, vielleicht sogar noch etwas geschärft.

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Für mich werden die Workspaces eine Erinnerung bleiben, von der ich weiss das ich es so selten wieder zu sehen bekommen werde. Deswegen noch zum Abschluss, mit einer kleinen Träne im Knopfloch, ein Überblick über alle drei Beck´s Gold Urban Experiences Workspaces. Schön das miterlebt zu haben.


[YouTubeDirektBestOfWorkspaces]

P.S.: Es sind auch noch nicht ganz alle Künstler einzeln portraitiert, hier auf dem Blog. Die restlichen kommen jetzt peu a peu, damit das alles im Fluss bleibt…;)