Thomas Praus

Thomas Praus schrieb am 10.03.2010:

Calligraffiti Buch Vorstellung und Verlosung

 

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Es liegt auf der Hand: Graffiti und Calligrafie als Kunst der Wörter sind eng miteinander verwandt. Und niemand steht so sehr für diesen besonderen Stil aus alten Buchstabenkunstelementen und Straßenmalerei-Techniken wie Niels “Shoe” Meulman, der inzwischen auch im Stedelijk Museum Amsterdam und im San Francisco MOMA ausgestellt wird. Der 1967 in Amsterdam geborene Künstler, der auch als Art Director für u.a. BBDO und MTV arbeitet, veröffentlicht nun ein Buch, das dem Begriff eine schöne, schwere Form gibt: Calligraffiti. Verlegt wird es von “From Here to Fame”, auf ihrer Seite gibt es auch eine schöne PDF-Preview.

Diese Woche wird es in Berlin vorgestellt und zwar morgen (11.03.) abend um 20:00h in der tollen Location Basement und am Freitag (12.03.) um 19:00 im Hip Hop Stützpunkt Common Ground, Marienburger 16a. Shoe wird da sein, also bringt was mit, das er unterschreiben kann!

Außerdem können wir hier eines der wunderschönen Bücher verlosen, bitte schreibt uns in den Kommentaren, warum ihr die Inspiration der Zeichen aus dem Buch besonders gut gebrauchen könnt!

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Nilz Bokelberg

Nilz Bokelberg schrieb am 10.03.2010:

Guck mal, der Boden! – Liegende Touristen

 

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Bei René auf dem Blog bin ich auf etwas ganz wundervolles gestossen. “Facedown Photography“. Das ist ein Blog das von drei Leuten betrieben wird und das nur aus Bildern besteht, die sie an mehr oder weniger klassischen Touristen-Foto-Spots machen, aber eben immer mit dieser einen Besonderheit, daß die zu fotografierende Person mit dem Gesicht auf dem Boden liegt. Das hört sich erstmal schrecklich albern an und ich kann tatsächlich auch kaum aufhören zu lachen. Einerseits. Andererseits hat das aber auch durchaus etwas supersubversives, auch wenn das gar nicht die Intention war, wenn man den Machern Glauben schenken darf. Zumindest schreiben sie das so auf ihrem Blog:

Facedowns are from over 2 dozen countries and at least 10 American states…and counting, of course. They do not highlight a community of anonymous submissions. Instead there is a focus on the locations and the relationship we all have with the quintessential ‘tourist photo.’ Don’t think about it too much though. We’ll be delighted if you’re simply amused.

Ich denke ehrlich gesagt, das das etwas tief gestapelt ist. Aber das macht es ja nur umso charmanter. Die Macher der Bilder wissen durchaus, das ihre Fotos auch als Statement lesbar sind. Das es eine gewisse Kritik zumindest auf der Metaebene gibt, die man in den Bildern sieht. Sie wollen es aber nicht überdramatisieren, an vordester Stelle steht dann doch noch der Spaß an der Idee. Ein Grund mehr, das Projekt zu lieben. Vor allem wenn man sieht, was dabei herauskommt:

Wie das manchmal zu einem Suchbild ausartet, wie sehr Menschen verschwinden können, wenn sie nur liegen. Unglaublich. Diese ganze Idee hat soviel Charme, Potential, Ausdruck und Kraft, ich wünsche mir das dem Team nicht so schnell der Atem ausgeht. Man kann stundenlang auf dem Blog stöbern und isch die Bilder genau ansehen. Ich bin ehrlich begeistert. Auf das noch eine ganze Menge mehr Facedown Fotos kommen (und eines Tages ein schöner Bildband). Danke Lynn und Michael Chealander und Amy Mihyang. Keep up the great work!

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Nilz Bokelberg

Nilz Bokelberg schrieb am 10.03.2010:

Carolyn Salas – Neu erfinden statt wiederverwerten.

 

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Ich weiß gar nicht, ob ich das hier schon einmal erwähnt habe, aber etwas wirklich schlimmes in der Kunst ist die sogenannte “Trash Art” in der aus Müll neue Kunstwerke entstehen sollen. Das ist in den allermeisten Fällen eher fremdschämig. Vermutlich weil es so einfach ist und sich die Leute keine Gedanken machen. Weder die Künstler über ihr eigenes Werk, noch über das Werk von anderen. Nicht umsonst geistert ja immernoch die Mär von der Putzfrau umher, die einen Klotz Fett von Beuys weggemacht haben soll. Da greift dieses typische “Ein Stück Fett kann ich auch in den Raum werfen”-Argumentations-Prinzip. Das man in der einfachen Installation durchaus einen großen persönlichen Bezug zum Künstler herstellen kann, das sehen die wenigsten. Gut, ich bin eigentlich auch der Meinung, das ein Kunstwerk für sich sprechen können sollte. Aber wenn es so persönlich ist, dann hab ich auch nichts dagegen ein bisschen Background mitgeliefert zu bekommen.

Aber ich bin etwas abgeschwiffen, denn: Es gibt, ganz selten, auch noch Menschen die etwas durchaus Großes aus gebrauchten Materialien schaffen und ich bin glücklich um jeden dieser Künstler, die ich entdecke. So wie bei Carolyn Salas. Die gebürtige Kalifornierin, die mittlerweile in Brooklyn lebt und arbeitet, verlässt sich nämlich nicht allein auf Fundstücke. Sie kombiniert ihre Arbeiten aus verschiedensten Quellen, dazu gehören auch gefundene Sachen, aber eben noch etwas ganz wichtiges: Handwerk. Salas ist detailversessen und schafft es zum Teil bekannten Stücken noch einen gewissen Twist abzugewinnen. Wie zum Beispiel bei ihrer (mit Adam Parker Smith in Kollaboration enststandenen Arbeit) “Trophy“. Schon alleine das Foto lässt gut erahnen, wie beeindruckend es sein muss, vor diesem Teil zu stehen.

Aufmerksam geworden bin ich aber durch eine noch deutlich kleinteiligere Arbeit, die ihre Liebe zum Detail eigentlich ziemlich gut illustriert und auch ihren Sinn für eine gewisse Form der Ironie schön demonstriert: Ihre Arbeit “Untitled Rug Project” ist ein Teppich. Ein Teppich der ein wie ein klassischer Perserteppich aussieht. Nur das Material ist ein anderes, denn Salas machte diesen Teppich aus getrocknetem Teppichschaum. Was das für eine Heidenarbeit gewesen sein muss, kann man nur ahnen. Aber ich hab mir die Bilder davon jetzt schon so oft angeguckt und kann es immer noch nicht ganz begreifen. Und das macht mir Spass. So etwas find ich spannend. Auf ihrer Seite steht zu dieser Arbeit:

Untitled Rug Project plays with the idea of construction and the historical role of the rug as design, display of wealth, and warmth. Composed not with thread but a more contemporary method of fused recycled foam carpet padding, traditional and invented carpet patterns and motifs are represented.

Es lohnt sich definitiv, der Seite der Künstlerin einen Besuch abzustatten, um sich noch ihre ganzen anderen Arbeiten anzusehen. Das ist sehr vielfältig und sehr unterschiedlich und doch trägt jedes Objekt immer so eine Ecriture. Da hat wohl jemand seine Form gefunden und muss sich nicht mit jeder Ausstellung neu erfinden. Ich bin mal gespannt, was da noch kommt.

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Anne W.

Anne W. schrieb am 08.03.2010:

Wie von Zauberhand

 

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Am Samstag erst ging sie zu Ende, die Ausstellung “As if by magic“, welche in zauberhafter Weise 1010 (Künstler und Street Artist aus Hamburg), Aitch (Künstlerin und Illustratorin aus Rumänien), Dixon (in Caracas, Venezuela geboren und nun in Barcelona lebend), Labrona (ein aus dem leicht unterkühlten Montréal stammender Street Artist), Noper (rumänischer Urban Artist und Illustrator), Other (der nach eigener Aussage aussieht wie ein unterernährter armer Künstler mit dunklen Augenringen), Produkt (Maler und Street Artist aus Montréal, der seine Inspiration in erster Linie aus Träumen bezieht) und Saddo (rumänischer Künstler, Illustrator und Street Artist) auf den rund 300 m2 Fläche der heiligen Hallen der neurotitan Galerie miteinander vereinte.

Die Besonderheit an dieser Zusammenstellung bestand darin, dass kein Thema die Arbeiten dominierte, sondern die Auswahl über ein verbindendes Element in ihnen selbst getroffen wurde. Eine Magie eben, die allen innewohnt, obgleich die Künstler aus den verschiedensten Teilen dieser Welt stammen und von unterschiedlichen Lebenshintergründen geprägt wurden. Sie hatten sich teilweise entweder schon einmal getroffen, dieselben Reisewege hinter sich oder tatsächlich im Kontext anderer Kollaborationen miteinander gearbeitet – jedoch erst jetzt formten sich diese Gemeinsamkeiten alle an einem Ort zu neuen Werken und die Inspiration beim kollektiven Malen erfolgte – natürlich – wie von Zauberhand…

Wer diese fantastische Zusammenstellung also leider verpasst hat oder schlicht nicht mit einer Berliner Wohnhaft gesegnet ist, darf sich nun an den folgenden Fotos ergötzen, die ich höchstselbst beim Wandeln durchs Zauberzufallsergebnis geschossen habe. Die ihnen eigene bunte Magie spricht schließlich für sich selbst:

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Nilz Bokelberg

Nilz Bokelberg schrieb am 05.03.2010:

Memes of the week Pt.6

 

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Wochenend und Sonnenschein. Dieses Wochenende wird wohl keiner in der Bude hocken. Alle treibt es nach draussen. Ein Grund mehr sich in den letzten Stunden noch ein bisschen abzulenken. Und dafür ist diese feine, kleine Serie ja da. Los gehts!

Halleluja! Batarangs für alle! [via Quitzi]

- Das Video der Woche ist von der Meme-Meister-Band OkGo. Ich höre die ja schon seit Jahren und mir gefallen die immer sehr gut, bin da also voreingenommen. Bei denen klingt jedes Album wie das erste von Weezer, so Pop-Gitarren-Gedöns, ich mag sowas halt. Die große Aufmerksamkeit haben sie aber wohl hauptsächlich durch ihre Videos bekommen, welche den Begriff “viral” im Netz erstmal so richtig schön definiert haben. Unvergessen das Laufband-Choreographie-Video, das ja eigentlich das follow-up zu einem choreographierten Clip war, der eben ohne Laufbänder auf einem Hinterhof stattfand, aber eine erstaunlich lustige und unique Choreo aufzuweisen hatte an der sich so manches Fernsehballet ein Beispiel nehmen dürfte. Nun sind sie mit einem neuen Clip zurück und haben dafür eine extrem spektakuläre Rune-Goldberg-Maschine gebaut. Das bedeutet: Eine Maschine deren einziger Zweck ist zu laufen, in einer aufregenden Kettenreaktion. Hammervideo, wie immer (muss man ja schon dazu sagen…)

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Nilz Bokelberg

Nilz Bokelberg schrieb am 05.03.2010:

Japanische Geisterstädte

 

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Mittlerweile ist es ein grosser Sport für einige geworden verlassene Gebäude aufzusuchen und dort zu fotografieren. So habe ich schon Schlösser oder Sanatorien gesehen, verlassene Schulen in denen die Bücher noch rumlagen oder den häufig fotografierten und auch schon in Musikvideos auftauchenden, vor sich hinverrottenden Spreepark im Herzen Berlins. Und immer ist es faszinierend, sich diese Bilder anzugucken. Weil die natürlich ganz viel erzählen. Weil man sich fragt, warum da alles liegen gelassen wurde. Und man unwillkürlich damit beginnt, einen kleinen Film im eigenen Kopf abzuspielen, wie es da wohl ausgesehen hat, als noch Leben in der Bude war. Wie gesagt: Kopfkino par excellence.

Nun bekommt das ganze aber eine neue Qualität. Denn der in Japan lebende Fotograf Michael John Grist fotografiert nicht nur Ruinen in Japan, er fotografiert ganze Geisterstädte. Davon gibt es wohl mehrere, wie er auf seiner Seite erklärt:

In actuality, though, there are far more dark spots on the map than you’d imagine. The general view that every square inch of land is worth a bazillion dollars is just not true. There are gaps in the façade that whole towns have fallen into, along with bizarre abandoned theme parks, ruined U.S. Air Force bases, and the tawdry remnants of pay-by-the-hour love hotels.

Diese Städte nennt man wohl Haikyo, das japanische Wort für “Ruine”. Und die Fotos die Grist in diesen Ruinen macht, sind mehr als beeindruckend. Da stehen noch ganze Exponate in irgendwelchen Museen rum und die Verlassenheit der Städte bedrückt und zieht zugleich an. Wirklich fantastische Bilder und wer auf seine Seite geht, der hat eine Menge zu stöbern und zu gucken. Great work!

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Reinhold Koehler

Reinhold Koehler schrieb am 03.03.2010:

Beck’s Gold @Extrememusic & Yum Yum Munich

 

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Am vergangenen Wochenende rockten die Beck’s Gold Urban Experiences die bayerische Landeshauptstadt und war gleich auf zwei fetten Events präsent: Am Freitag, dem 26.2. feierten wir “Extrememusic” in der Temporary Gallery Baaderstraße, bevor wir am 27.2. mit Yum Yum, Stroke und Ilian Tape die alte BMW Niederlassung in der Dachauerstraße niedertanzten. Hier mal ein paar Pics:

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Nilz Bokelberg

Nilz Bokelberg schrieb am 02.03.2010:

All about our BGUE-Shirt – Dave Little Interview

 

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Letzte Woche wurde es also released, unser schönes Shirt. In Zusammenarbeit mit den Jungs vom Firmament Store (bei denen im Laden wir logischerweise auch direkt gefeiert haben) hat uns Designlegende Dave Little unser fertiges Shirt nach Berlin gebracht. Und die Launchparty war dann auch der richtige Ort und der richtige Zeitpunkt, mich mal persönlich mit Dave über seine Arbeit zu unterhalten.


[YouTubeDirektNilzTrifftLittle]

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Reinhold Koehler

Reinhold Koehler schrieb am 01.03.2010:

A Style Thang: Beck’s Gold x Firmament x Dave Little T-Shirt finally released

 

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Endlich ist es da: das erste Beck’s Gold Designer-T-Shirt. In Kooperation mit dem Berliner Select-Store Firmament und dem britischen Designer Dave Little in den vergangenen Monaten entstanden, von den Sunst Brothers gedruckt und von der Post geliefert, ist das exklusive Piece nun im Laden erhältlich. Am vergangenen Mittwoch feierten wir gemeinsam mit Dave Little den Release im Firmament Store, und die ersten des auf 500 Stück limitierten Shirts sind bereits verkauft.

Dave Little flog für seine Arbeit am Design extra für einige Tage nach New York, um sich dort die nötige Inspiration zu holen. Beschäftigt hat ihn hier vor allem die Kunstszene rund um Greenwich Village, die ja bereits etliche Kunststars wie Keith Haring hervorbrachte. Basierend auf den Street-Styles der 80er Jahre, verfeinerte Little sein „Urban Experiences“- Motiv mit einer Graffiti-Camouflage-Technik, um eine Art „Urban Wallpaper“-Effekt zu erzielen. Dabei nutzte der Designer nicht nur Gestaltungsprogramme am Rechner, sondern fertigte einen Großteil des Motivs in Handarbeit. Zu sehen ist auf der Hochkant-Illustration eine besonders dichte, großstädtische Gebäudelandschaft, die mit Graffiti-Motiven und Cut- Outs versehen ist und so ein Gefühl von lebhafter, komprimierter Urbanität transportiert. Darüber schwebt als King Size Motiv das „All Seeing Eye“, eine Referenz Littles an Keith Haring und verdeutlicht zugleich den urbanen Experience-Moment, für den Beck’s Gold steht.

„Das Beck’s Gold T-Shirt zu designen, war ein großartiges Projekt für mich. Es war ein fantastisches Gefühl, dafür wieder einmal an mein altes Zeichenbrett zurückzukehren, denn am Computer habe ich ausschließlich den Feinschliff dafür gemacht,“ so Dave Little, der sich zudem besonders darüber freute, dass das Shirt in Kooperation mit dem Firmament-Store veröffentlicht wird – „dem besten Store in Berlin“, wie er betont.

Wer eines der wenigen frei verkäuflichen Tees abgreifen möchte, sollte sich das schnell sichern. Das Beck’s Gold x Firmament x Dave Little „Urban Experiences“ T-Shirt ist ab sofort bei Firmament in Berlin oder über den dazugehörigen Online-Store the-glade.com erhältlich.

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Nilz Bokelberg

Nilz Bokelberg schrieb am 26.02.2010:

Memes of the week Pt. 5

 

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Was für eine Woche! Wir hatten eine grossartige T-Shirt-Präsentation im Firmament-Store, das Video dazu kommt auch noch. Jetzt aber erstmal wieder unsere geliebten Netzfundstücke, für einen gemütlichen Slide ins Wochenende:

- Wenn Männer Frauenmagazine schreiben würden, wie sähen die wohl aus? Das waren zumindest die Gedanken, die man sich beim Roundup von Cool Material gemacht hat, und das Ergebnis ist tatsächlich sehr lustig, wie ich finde. Für weitere Lacher, bitte hier entlang.

- Eine Reiseagentur für Kuscheltiere. Eine Reiseagentur für Kuscheltiere! EINE REISEAGENTUR FÜR KUSCHELTIERE! Wirklich ausnahmslos IMMER wenn man denkt, man habe schon alles gesehen kommt so was um die Ecke. EINE REISEAGENTUR FÜR KUSCHELTIERE!

- Emanuel ist der Sänger von “I´m from Barelona” (die wir ja zuletzt in dieser Rubrik hier hatten, wegen ihrem Gratisalbum, das jetzt übrigens KOMPLETT auf ihrer Seite zum Download steht…) und der hat eine ganz charmante Idee für ein kleines Fotoblog gehabt: Es klaut Autos. Er klaut sie auch nur ganz kurz, nur wenige Sekunden, die Besitzer werden es gar nicht merken, sie werden vielleicht sogar nie davon erfahren. Aber deswegen heisst sein Blog natürlich konsequenterweise “I steal cars”. Und zwar in dem Moment, in dem er sich neben ihnen ablichten lässt, als wäre er der Besitzer. Und diese Bilder sammelt er hier. Schöne, kleine Idee.

- Ein komplettes Fotoblog über Babies with Laser eyes. Nuff said.

- Es ist nunmal schwer, einen solchen Hype wie “Chatroulette” zu erklären. Man sagt den Meisten, sie mögen es doch bitte einmal ausprobieren, aber die meisten geben nach wenigen Minuten auf und ärgern sich darüber hauptsächlich diverse männliche Geniatlien in allen erdenklichen Farben und Formen gesehen zu haben. Aber die muss man aus seinem Bewusstsein ausblenden, dann erfährt man die ganze Magie dieser wunderbar simplen Seite. Oder man lässt es sich ganz liebevoll von Casey Neistat erklären, der eine kleine Kurzdoku zum Thema gedreht und ins Netz gestellt hat. Bitte sehr: Alles über die Magie von Chatroulette.

[VimeoDirektNEXT!, via Polkarobot]

Und wo wir schonmal bei Chatroulette sind: Auf dieser Seite werden besonders schöne Screenshota aus besonders merkwürdigen Chatroulette-Sessions gesammelt. Das ist oftmals NSFW, aber manchmal auch ganz bezaubernd und unheimlich lustig, wie hier, wo der Chatrouletter versucht seinen Gesprächspartner per Chat aufzuwecken…Mehr solcher Fundstücke bei chatrouletteimages.com.

- Der Song der Woche heisst “Song for the lovers” und ist von Bark Bark Disco. Ein kleines Wohnzimmer-Lo-Fi-Projekt, die sich eine Woche vor ihrem ersten Konzert überhaupt erst gegründet haben. Die haben jetzt ein ganz lustiges Karaoke-Balken-Video gemacht, mit einem wirklich sehr süssen Song (Entdeckt bei APC):


[YouTubeDirektZensur!]

Und das schöne daran ist: Wenn einem das gefällt und man gerne das ganze neue Album von denen hören würde, dann muss man einfach nur auf ihre Homepage und kann sich das da für umme runterladen. Ich das nichts? Euer Soundtrack fürs Wochenende. Das Internet ist einfach unglaublich.

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